Kategorie: Poster & Streetart

Der richtige Umgang mit der Deutschlandfahne

Die Farbkombination aus Schwarz, Rot und Gold ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten.Sie symbolisiert einen kapitalistisch organisierten Nationalstaat. Dieser tritt Menschen gewaltförmig entgegen und agiert den als „das Andere“ Stigmatisierten gegenüber ausgrenzend. In einigen Tagen werden Deutschlandfahnen wieder jenseits von Pegida Einzug in die Straßen der Bundesrepublik halten.

Die Fußballeuropameisterschaft der Männer dient stolzen Deutschen als Vorwand, dieses Gewaltverhältnis unter dem Deckmantel dieser durch und durch nationalen Leistungsschau zu glorifizieren. Fahnenschwenkerei als das positive Bekenntnis zum Staat und das Abfeiern vermeintlich „gemeinsamer“ Werte dienen als Kitt gegen Risse und Widersprüche, die im Gefüge unserer kapitalistischen Gesellschaft allgegenwärtig sind.

Mit diesem Status Quo gilt es zu brechen.

Den ersten praktischen Schnitt setzt Ihr entlang der eingezeichneten Bruchkante unterhalb des roten Balkens an. Ein kleiner Schnitt hier, eine kleine Korrektur dort, aus eins mach zwei – und schon ist das nationale Bekenntnis, welches im geschichtlichen Kontext zunächst für nichts anderes steht, als für den Verrat an den zentralen EM2016Forderungen der französischen Revolution, verwandelt in das Symbol einer globalen Bewegung, die es noch wagt, bessere Zustände zu denken.

Erst die Fahnen, dann die Produktionsverhältnisse
– für eine bessere Gesellschaft!

 

germania

Dieses Jahr als Monster gehen!

Beatrix von Storch, Genderwahn, Karnevall, Emanzipation, Frauenrechte, Homosexuelle, Bibel, Geschichtsrevisionsmus, deutsche Schule, AfD

Beatrix von Storch ist Führungsperson in der Partei Alternative für Deutschland (AfD).
Die Neonazistin steht dafür ein, die Emanzipation von Frauen und Homosexuellen zurückzudrehen. Sie kritisiert Schwule und vertritt das Ideal eines erzkonservativen bibeltreuen Familienmodells.
Sie ist durch ihren Aufruf zum Schießbefehl auf Frauen und Kinder an den deutschen Grenzen populär geworden. Seit Jahren vertritt sie die Rechte von Reichsbürgerinnen und Reichsbürgern. Sie erkennt die ostdeutsche Bodenreform nicht an und stellt damit die deutsche Kriegsschuld in Frage. Konkret fordert Von Storch Gebäude und Landstriche, welche dem „Adelsgeschlecht“ der von Storchs zwischen 1945 und 1949 verloren gegangen seien. Die Von Storchs waren Nazis des Dritten Reichs, ihr Onkel Graf Schwerin von Krosigk war Finanzminister Adolf Hitlers und NSDAP-Mitglied.