Statement der AG [cgn] zur Einladung von Konrad Adam (AfD) zur Birlikte-Dialogwoche

Statement der AG [cgn] als Reaktion auf die Einladung des AfD-Vertreters Konrad Adam zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Birlikte-Dialogwoche:

Die AfD ist keine demokratische Partei wie jede andere. Ihr politisches Ziel ist die Schaffung von Ungleichheit, beispielsweise anhand sozialer, religiöser, oder geschlechtlicher Merkmale. Ihr Programm ist ausgrenzend, völkisch-nationalistisch (@Nationalismus ist keine Alternative). Entsprechend teilt die AfD Menschen in Gruppen ein und behandelt sie unterschiedlich.

Das Verhältnis der AfD zum Bürger_innentum ist rein instrumentell. Sie beansprucht die einzige legitime Vertretung “des Volkes” zu sein. Etablierte Parteien würden an den “wahren” Interessen vorbeiregieren. Demokratie fordert die AfD immer dann für sich ein, wenn andere bessere Argumente haben und Geltung hierfür beanspruchen. Kritiker_innen spricht sie so die Legitimation ab, anderer Meinung zu sein. Deshalb brach die Parteivorsitzende Frauke Petry medienwirksam ein Gespräch mit dem Zentralrat der Muslime ab. Weil die AfD keinen demokratischen Dialog führt, hat sie ihr eigenes Anrecht auf Einbindung in demokratische Willensbildungsprozesse verwirkt. Die AfD ist keine gleichwertige Partnerin der demokratischen Wertegemeinschaft. Sie benutzt die demokratischen Mechanismen für ihren Angriff auf Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit. In letzter Konsequenz stellt sie aufgrund ihrer hetzerischen Praxis eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit von Menschen in Deutschland dar, deren Schutz im Grundgesetz verankert ist.

Deshalb:
Mit Nazis nicht reden!
Jede Jeck is anders!
Fott mit der AfD!

Nicht an jeder Mülltonne schnuppern

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