Schlagwörter: NIKA – Nationalismus ist keine Alternative

NIKA 2017

In Nordrhein-Westfalen haben sich antifaschistische Gruppen unter das Banner der bundesweiten Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ – kurz: NIKA – zusammengefunden. AfD und Co. – zieht euch warm an! Winter is coming. For you!

Die Antifaschistische Gruppe [CGN] unterstützt die Kampagne.

Nationalismus ist keine Alternative NRW gegründet

Der richtige Umgang mit der Deutschlandfahne

Die Farbkombination aus Schwarz, Rot und Gold ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten.Sie symbolisiert einen kapitalistisch organisierten Nationalstaat. Dieser tritt Menschen gewaltförmig entgegen und agiert den als „das Andere“ Stigmatisierten gegenüber ausgrenzend. In einigen Tagen werden Deutschlandfahnen wieder jenseits von Pegida Einzug in die Straßen der Bundesrepublik halten.

Die Fußballeuropameisterschaft der Männer dient stolzen Deutschen als Vorwand, dieses Gewaltverhältnis unter dem Deckmantel dieser durch und durch nationalen Leistungsschau zu glorifizieren. Fahnenschwenkerei als das positive Bekenntnis zum Staat und das Abfeiern vermeintlich „gemeinsamer“ Werte dienen als Kitt gegen Risse und Widersprüche, die im Gefüge unserer kapitalistischen Gesellschaft allgegenwärtig sind.

Mit diesem Status Quo gilt es zu brechen.

Den ersten praktischen Schnitt setzt Ihr entlang der eingezeichneten Bruchkante unterhalb des roten Balkens an. Ein kleiner Schnitt hier, eine kleine Korrektur dort, aus eins mach zwei – und schon ist das nationale Bekenntnis, welches im geschichtlichen Kontext zunächst für nichts anderes steht, als für den Verrat an den zentralen EM2016Forderungen der französischen Revolution, verwandelt in das Symbol einer globalen Bewegung, die es noch wagt, bessere Zustände zu denken.

Erst die Fahnen, dann die Produktionsverhältnisse
– für eine bessere Gesellschaft!

 

germania

Statement der AG [cgn] zur Einladung von Konrad Adam (AfD) zur Birlikte-Dialogwoche

Statement der AG [cgn] als Reaktion auf die Einladung des AfD-Vertreters Konrad Adam zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Birlikte-Dialogwoche:

Die AfD ist keine demokratische Partei wie jede andere. Ihr politisches Ziel ist die Schaffung von Ungleichheit, beispielsweise anhand sozialer, religiöser, oder geschlechtlicher Merkmale. Ihr Programm ist ausgrenzend, völkisch-nationalistisch (@Nationalismus ist keine Alternative). Entsprechend teilt die AfD Menschen in Gruppen ein und behandelt sie unterschiedlich.

Das Verhältnis der AfD zum Bürger_innentum ist rein instrumentell. Sie beansprucht die einzige legitime Vertretung “des Volkes” zu sein. Etablierte Parteien würden an den “wahren” Interessen vorbeiregieren. Demokratie fordert die AfD immer dann für sich ein, wenn andere bessere Argumente haben und Geltung hierfür beanspruchen. Kritiker_innen spricht sie so die Legitimation ab, anderer Meinung zu sein. Deshalb brach die Parteivorsitzende Frauke Petry medienwirksam ein Gespräch mit dem Zentralrat der Muslime ab. Weil die AfD keinen demokratischen Dialog führt, hat sie ihr eigenes Anrecht auf Einbindung in demokratische Willensbildungsprozesse verwirkt. Die AfD ist keine gleichwertige Partnerin der demokratischen Wertegemeinschaft. Sie benutzt die demokratischen Mechanismen für ihren Angriff auf Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit. In letzter Konsequenz stellt sie aufgrund ihrer hetzerischen Praxis eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit von Menschen in Deutschland dar, deren Schutz im Grundgesetz verankert ist.

Deshalb:
Mit Nazis nicht reden!
Jede Jeck is anders!
Fott mit der AfD!

Nicht an jeder Mülltonne schnuppern